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	<title>Dr. Emmas Chemielabor &#187; Experimente</title>
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	<description>Chemie verständlich erklärt.</description>
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		<title>Warum der Mai alles gr&#252;n macht</title>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 15:27:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paula</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Inzwischen befinden wir uns im Monat Mai und &#252;berall um uns herum, so lange wir &#252;berall als die n&#246;rdliche Hemisph&#228;re der Erde definieren, schie&#223;t wild Gr&#252;n aus dem Boden. &#220;ppiges Gras und leuchtende Baumkronen erf&#252;llen mein Blickfeld immer wieder mit Gr&#252;n. Die Substanz die daf&#252;r verantwortlich ist, ist das Chlorophyll. Das ist ein Substanz die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_236" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/14376024@N<sub>00</sub>/189859850/"><img src="http://dr-emmas-chemielabor.de/wp-content/uploads/2009/05/189859850_e307820642.jpg" alt="Green fellow mit CC-Lizenz von suika*2009" title="189859850_e307820642" width="500" height="332" class="size-full wp-image-236" /></a><p class="wp-caption-text">Green fellow mit CC-Lizenz von suika*2009</p></div>
<p>Inzwischen befinden wir uns im Monat Mai und &#252;berall um uns herum, so lange wir &#252;berall als die n&#246;rdliche Hemisph&#228;re der Erde definieren, schie&#223;t wild Gr&#252;n aus dem Boden. &#220;ppiges Gras und leuchtende Baumkronen erf&#252;llen mein Blickfeld immer wieder mit Gr&#252;n.</p>
<p>Die Substanz die daf&#252;r verantwortlich ist, ist das Chlorophyll. Das ist ein Substanz die &#228;hnlich aussieht wie das was unser Blut rot macht, das H&#228;moglobin. Um diese Struktur herum ist dann noch ein Protein gewickelt, das aber sehr verschieden ist von dem im H&#228;moglobin. In der Mitte von dem Chlorophyll sitzt ein Magnesium. Chlorophyll hat die Aufgabe die Energie die von der Sonne als Licht kommt in f&#252;r die Zelle nutzbare Energie umzuwandeln. Das ist ein recht komplizierter Prozess. Auf jeden Fall wird dabei das rote und das blaue Licht der Sonne verwendet. Somit ist es herausgefiltert und nur das &#252;brigbleibende gr&#252;ne Licht kann reflektiert werden. Das ist der Prozess der uns die Bl&#228;tter gr&#252;n erscheinen l&#228;sst.</p>
<p>Die unterschiedlichen Gr&#252;nt&#246;ne der Bl&#228;tter kommen dadurch zustande, dass es verschieden Typen von Chlorophyll gibt. Dabei h&#228;ngen am eigentlich Chlorophyllger&#252;st Molek&#252;lgruppen die ver&#228;ndern welche Lichtfarbe absorbiert wird. Das hat mit der chemischen Molek&#252;lklasse der Komplexe zu tun. Komplexe sind dabei Substanzen in denen ein Molek&#252;l aus Hauptgruppenelementen mit freien Elektronenpaaren an den Atomen eine Bindung zu einem Metallion eingeht. Die Elektronen in diesen Bindungen k&#246;nnen dann Energie aufnehmen und in anderer Form abgeben, wie hier beim Chlorophyll. &#196;ndert sich das Molek&#252;l, so &#228;ndert sich die Bindung zum Metall ein bischen und deshalb auch die Lichtfarbe. Das ist ungef&#228;hr so als w&#252;rde man eine Gitarre stimmen. Je nachdem wie fest man die Seite dreht kommt ein anderer Ton dabei heraus.</p>
<p>Auch andere Farben entstehen &#228;hnlich, also solche wie bei einem Kleidungsst&#252;ck. Licht einer bestimmten Farbe wird absorbiert und man sieht, weil es keinen Ausgleich mehr gibt, die Komplement&#228;rfarbe. Die Art der f&#228;rbenden Substanz kann allerdings verschieden sein. </p>
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		<title>Warum Milch sauer wird</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 19:54:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paula</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experimente]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich heute Morgen den K&#252;hlschrank im Aufenthaltsraum an der Uni aufmachte um Milch f&#252;r meinen Kaffee herauszuholen stellte ich fest, dass sie &#252;ber das Wochenende sauer geworden war. Eine alte K&#252;chenweisheit besagt, dass ein Gewitter die Milch sauer werden l&#228;sst. Tats&#228;chlich hatte es am Wochenende auch etwas Gewittert. Allerdings ist der Zusammenhang zwischen Gewitter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_212" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/grrphoto/144334393/"><img src="http://dr-emmas-chemielabor.de/wp-content/uploads/2008/12/144334393_7ab3945fd3.jpg" alt="mit CC-Lizenz von R&#039;eyes" title="144334393_7ab3945fd3" width="500" height="375" class="size-full wp-image-212" /></a><p class="wp-caption-text">mit CC-Lizenz von R'eyes</p></div>
<p>Als ich heute Morgen den K&#252;hlschrank im Aufenthaltsraum an der Uni aufmachte um Milch f&#252;r meinen Kaffee herauszuholen stellte ich fest, dass sie &#252;ber das Wochenende sauer geworden war. Eine alte K&#252;chenweisheit besagt, dass ein Gewitter die Milch sauer werden l&#228;sst. Tats&#228;chlich hatte es am Wochenende auch etwas Gewittert. Allerdings ist der Zusammenhang zwischen Gewitter und saurer Milch nicht so einfach wie es scheint.</p>
<p>Was passiert ist Folgendes
<div style="clear:both;"><img src="http://www.dr-emmas-chemielabor.de/wp-content/uploads/2009/04/milkacid-Kopie2-300x90.jpg" alt="" title="milkacid Kopie" width="300" height="90" class="aligncenter size-medium wp-image-2816" /></div>
<p>Der Zucker in Milch, Lactose, kann durch Bakterien zu der S&#228;ure auf der rechten Seite vom Pfeil, Milchs&#228;ure, zersetzt werden. Das geht besonders gut, wenn es warm ist, weil dann die Bakterien gut wachsen. Wenn also die Milch im K&#252;hlschrank steht, dann machen die Bakterien keine S&#228;ure und die Milch bleibt l&#228;nger frisch. </p>
<p>Wenn viel S&#228;ure vorhanden ist, dann gerinnt die Milch weil die Eiwei&#223;e protoniert werden und dadurch einige Bindungen aufbrechen. Nachdem die Bindungen aufgebrochen sind f&#252;gen sie sich wieder zusammen. Diesmal aber nicht in der sch&#246;nen von Natur aus vorgesehenen Strktur, sondern in zuf&#228;lliger Weise. Das f&#252;hrt dann zu Klumpen. Zu diesem Zeitpunkt, schlage ich vor, entsorgt ihr die Milch lieber, es sei denn ihr wollt K&#228;se machen. </p>
<p>Fr&#252;her als es noch keine K&#252;hlschr&#228;nke gab und mein Opa zwei Meilen zur Schule gelaufen ist, bergauf in beide Richtungen versteht sich, machte ein Gewitter die Milch sauer, einfach weil es vor einem Gewitter meist sehr warm ist. Das f&#252;hrt, wie erw&#228;hnt dazu, dass die Bakterien flei&#223;ig Milchs&#228;ure produzieren. Heute umgehen wir das einfach, indem wir die Milch in den K&#252;hlschrank stellen. Leider gibt es Leute die behaupten, dass trotz K&#252;hlschrank ein Gewitter die Milch schlecht werden l&#228;sst. Das ist purer Zufall. Jemand dem dass schon &#246;ffter passiert ist, solllte seine Milchtrinkgewohnheiten untersuchen, oder kleiner Mengen Milch kaufen.</p>
<p>Naja, meinen Kaffee habe ich heute morgen dann lieber ohne Milch getrunken, auch wenn er etwas bitter war und in der Mittagspause habe ich eine Packung H-Milch gekauft, die h&#228;lt n&#228;hmlich auch &#252;bers Wochenende.</p>
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		<title>Warum Seife sauber macht</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 09:42:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paula</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experimente]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum ein Tag geht vorbei an dem wir nicht irgendwie etwas mit Seife, Sp&#252;li, oder Dergleichen putzen. Da ist die Frage nat&#252;rlich naheliegend was Seif &#252;berhaupt ist und warum sie sauber macht. Also stell dir vor du hast einen Tropfen &#214;l auf einem Tisch. Gibst du Wasser drauf passiert nichts weiter mit dem Tropfen, da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_226" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/geishaboy500/104137788/"><img src="http://dr-emmas-chemielabor.de/wp-content/uploads/2009/04/104137788_0d01725169.jpg" alt="Lavande Soap mit CC-Lizenz von geishaboy500" title="104137788_0d01725169" width="500" height="326" class="size-full wp-image-226" /></a><p class="wp-caption-text">Lavande Soap mit CC-Lizenz von geishaboy500</p></div>
<p>Kaum ein Tag geht vorbei an dem wir nicht irgendwie etwas mit Seife, Sp&#252;li, oder Dergleichen putzen. Da ist die Frage nat&#252;rlich naheliegend was Seif &#252;berhaupt ist und warum sie sauber macht.</p>
<p>Also stell dir vor du hast einen Tropfen &#214;l auf einem Tisch. Gibst du Wasser drauf passiert nichts weiter mit dem Tropfen, da sich &#214;l und Wasser nicht mischen. Jetzt gibst du zu dem Wasser und dem &#214;ltropfen ein bischen Seife. Diese hat einen Teil der sich gerne mit Fett verbindet und einen Teil der sich gerne mit Wasser verbindet. So entsteht eine Br&#252;cke zwischen Wasser und Fett. Mit viel Wasser kann der Fettropfen nun gel&#246;st und weggesp&#252;lt werden. </p>
<p><img alt="" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/0f/Seife-in-fett.svg/441px-Seife-in-fett.svg.png" title="soap" class="aligncenter" width="441" height="176" /><br />
Gibt man Seife in Wasser so verbinden sich die polaren, wasserliebenden Enden mit Wasser und die unpolaren, fettliebenden versuchen so wenig Kontakt wie m&#246;glich mit Wasser zu haben und rotten sich zusammen. Das bildet dann sogenannte Micellen. Eben in diesen Micellen kann sich dann fettiger Dreck oder Luft befinden. Das sieht so aus.</p>
<p>Bei Seifenblasen bildet sich eine Doppelschicht aus Seifenteilchen, dazwischen befindet sich eine Schicht Wasser. Die Seifenblasenhaut sieht also so aus, dass es eine innere Wasserschicht gibt, in der die polaren enden der Seife gel&#246;st sind und sich nach Aussen und Innen die unpolaren Enden ausrichten. Weil das Wasser schwerer ist als Luft l&#228;uft es nach unten aus der Schicht raus und die Seifenblase rei&#223;t. Das ist richtig, sie platzt nicht sondern rei&#223;t. Die Form der Seifenblasen kommt durch die Oberfl&#228;chenspannung zustande. Und weil die Sonne gerade so sch&#246;n scheint gehe ich jetzt raus und spiele ein bischen mit Seifenblasen.</p>
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		<title>Kerzenlicht &#8211; ein chemisches Ph&#228;nomen</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Dec 2008 11:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paula</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Atome]]></category>
		<category><![CDATA[Faraday]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>

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		<description><![CDATA[Kerzen sind eine wunderbare Erfindung, selbst heute, wo sie ihre praktische Bedeutung als Lichtquelle nahezu verloren haben, erfreuen wir uns immer noch an ihrem warmen Licht. Vor knapp 150 Jahren hat das Kerzenlicht Michael Faraday, besser bekannt f&#252;r seine Untersuchungen zu Elektrotechnik, dazu inspiriert eine ganze Vorlesung &#252;ber die Chemie und Physik hinter der Kerze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_210" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/schani/18249097/"><img src="http://dr-emmas-chemielabor.de/wp-content/uploads/2008/12/18249097_cba2008bd5.jpg" alt="Candles mit CC-Lizenz von schani" title="18249097_cba2008bd5" width="500" height="333" class="size-full wp-image-210" /></a><p class="wp-caption-text">Candles mit CC-Lizenz von schani</p></div>
<p>Kerzen sind eine wunderbare Erfindung, selbst heute, wo sie ihre praktische Bedeutung als Lichtquelle nahezu verloren haben, erfreuen wir uns immer noch an ihrem warmen Licht. Vor knapp 150 Jahren hat das Kerzenlicht <strong>Michael Faraday</strong>, besser bekannt f&#252;r seine Untersuchungen zu Elektrotechnik, dazu inspiriert eine ganze Vorlesung &#252;ber die Chemie und Physik hinter der Kerze zu schreiben. Die zentrale chemische Frage dabei ist: <strong>Warum leuchtet die Kerze und warum ausgerechnet gelb?</strong></p>
<p>Eine Kerze besteht aus <strong>Wachs und einem saugf&#228;higen Docht</strong>. Z&#252;ndet man die Kerze an, schmilzt das Wachs und wird von dem Docht aufgesogen. An der gro&#223;en Oberfl&#228;che des Dochtes verdampft das Wachs und entz&#252;ndet sich dann bei ausreichend hoher Temperatur. Wenn man genau hinschaut erkennt man auch, dass die Flamme nicht direkt am Docht anf&#228;ngt, sondern etwas oberhalb vom Docht. Der Docht der Kerze brennt nicht. </p>
<p>Kerzenwachs ist im Prinzip ein Fett und Fette bestehen aus <strong>Kohlenstoff- und Wasserstoffatomen</strong> in langen Ketten. Reagiert das Wachs mit Sauerstoff, dieser Prozess wird auch Verbrennung genannt, entstehen CO<sub>2</sub> und Wasser (H<sub>2</sub>O). Allerdings verbrennt bei einer Kerze nicht der ganze Kohlenstoff zu CO<sub>2</sub>, ein Teil wir nur zum Kohlenstoff (C) oxidiert. Das ist auch gut so, da wir Teilchen brauchen die Licht produzieren k&#246;nnen. </p>
<p>Die Kohlenstoffatome werden von der Hitze der Verbrennung <strong>angeregt</strong>, dabei wechseln die Elektronen aus der H&#252;lle in einen Zustand mit h&#246;herer Energie. Wenn sie diesen Zustand verlassen geben sie die Energie in Form von Licht wieder ab. Wichtig hierbei ist, dass die Elektronen in der H&#252;lle <strong>nicht jeden beliebigen Energiezustand</strong> erreichen k&#246;nnen, sondern nur bestimmte. Deshalb sind auch die Wellenl&#228;nge des abgegebenen Lichts immer gleich und somit die Farbe. M&#246;chte man eine andere Farbe haben, braucht man andere Elemente. Das kennt ihr von Natriumdampflampen, von Neonr&#246;hren und Gl&#252;hlampen. In jedem wird ein anderes Element angeregt, deshalb haben sie alle unterschiedliche Farben.</p>
<p>Zum Schlu&#223; kann ich euch noch das Buch von Faraday und die Kommentarfunktion empfehlen falls ihr noch mehr Wissen wollt.</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=dremmachem-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=388120010X&#038;md=1M6ABJKN<sub>5</sub>YT3337HVA02&#038;fc1=000000&#038;IS<sub>2</sub>=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr&#038;nou=1" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
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		<title>Schnee und Eis</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 11:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paula</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[eis]]></category>
		<category><![CDATA[kristalle]]></category>
		<category><![CDATA[schnee]]></category>
		<category><![CDATA[schneeflocken]]></category>

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		<description><![CDATA[Das, liebe LeserInnen ist keine Wettervorhersage. Schnee und Eis faszinieren viele Menschen, jeden Winter aufs neue. Die Stille die mit frisch gefallenem Schnee einhergeht, oder auch die Sch&#246;nheit von Eisblumen und Schneeflocken erfreut uns. Besonders dann wenn wir mit einer Tasse warmen Kakao in unserer Wohnung sitzen. Eis und Schnee faszinieren auch ChemikerInnen. So hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_175" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/kleinegelbeente/2135499171/in/set-72157603638795958"><img src="http://dr-emmas-chemielabor.de/wp-content/uploads/2008/11/2135499171_bf2cee00ce.jpg" alt="Zerbrechlich von kleine gelbe Ente" title="2135499171_bf2cee00ce" width="500" height="375" class="size-full wp-image-175" /></a><p class="wp-caption-text">Zerbrechlich von kleine gelbe Ente</p></div>
<p>Das, liebe LeserInnen ist keine Wettervorhersage. </p>
<p>Schnee und Eis faszinieren viele Menschen, jeden Winter aufs neue. Die Stille die mit frisch gefallenem Schnee einhergeht, oder auch die Sch&#246;nheit von Eisblumen und Schneeflocken erfreut uns. Besonders dann wenn wir mit einer Tasse warmen Kakao in unserer Wohnung sitzen.</p>
<p>Eis und Schnee faszinieren auch ChemikerInnen. So hat Eis eine geringere Dichte als fl&#252;&#223;iges Wasser. In eurem K&#252;hlschrank macht sich das bemerkbar wenn die Wasserflasche die ihr darin vergessen habt platzt. Warum l&#228;sst sich anhand der molekularen Struktur von Wasser erkl&#228;ren.</p>
<p>Ein Molek&#252;l Wasser besteht aus drei Atomen, zwei Wasserstoffen und dazwischen ein Sauerstoff. Diese sind in einem Winkel von 120° zu einander angeordnet. Wenn Wasser kristallisiert ordnen sich um das Sauerstoffatom noch weiter zwei Wasserstoffatome an. Die stehen auch jeweils in einem Winkel von 120°. Diese zwei Atome kommen jeweils aus einem anderen Wassermolek&#252;l. Mit diesem bleiben sie auch verbunden. So bildet sich ein 3 Dimensionales Gebilde.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/31/Cryst_struct_ice.png/800px-Cryst_struct_ice.png"><img alt="Kristallstruktur von Eis (Quelle: Wikipedia)" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/31/Cryst_struct_ice.png/800px-Cryst_struct_ice.png" title="Eisstruktur" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Kristallstruktur von Eis (Quelle: Wikipedia)</p></div>
<p>Diese Strukturen bilden sich st&#228;rker aus, je k&#228;lter es ist. Eh das Wasser allerdings kristallisiert, also gefrohren, ist kann sich eine besonders dichte Fl&#252;ssigkeit bilden. In die teilweise geformten Strukturen k&#246;nnen sich noch nicht eingbaute Wassermolek&#252;le einlagern. So sind sie gut &#8220;aufger&#228;umt&#8221;. K&#252;hlt das Wasser weiter ab, bilden auch diese Molek&#252;le die 3D-Struktur und das Wasser dehnt sich so aus. Wenn es sich ausdehnt, muss es irgendwo hin und wenn das Gef&#228;&#223; geschlossen ist, dann platzt das.</p>
<p>Auch in Schneeflocken haben die Wassermolek&#252;le die gleiche 3D-Struktur. Die sch&#246;nen Formen kommen durch die Art wie die Wassermolek&#252;le langsam aneinander wachsen. Bei den vielen milliarden M&#246;glichkeiten ist es dann auch kein Wunder, dass jede Schneeflocke einzigartig ist.</p>
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		<title>Metallgeruch, es gibt ihn wirklich!</title>
		<link>http://www.dr-emmas-chemielabor.de/metallgeruch/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 13:31:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paula</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[Gaschromatograph]]></category>
		<category><![CDATA[Geruch]]></category>
		<category><![CDATA[Nase]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Jahren mache ich mir Gedanken dar&#252;ber, dass es einen Geruch gibt der mit Metall assoziiert ist, so ein muffiger Geruch. Wenn ich nicht w&#252;sste, dass das anderen Leuten auch so geht, h&#228;tte ich mich f&#252;r verr&#252;ckt erkl&#228;rt. Prinzipiell entsteht in unserem Kopf ein Sinneseindruck Geruch wenn sehr kleine Molek&#252;le in der Luft mit einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_188" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/bizzzarro/873608647/"><img src="http://dr-emmas-chemielabor.de/wp-content/uploads/2008/11/873608647_25ea6eb8e0.jpg" alt="Moggy Playing Jungle mit CC-lizenz von Emuishere Peliculas" title="873608647_25ea6eb8e0" width="500" height="335" class="size-full wp-image-188" /></a><p class="wp-caption-text">Moggy Playing Jungle mit CC-lizenz von Emuishere Peliculas</p></div>
<p>Seit Jahren mache ich mir Gedanken dar&#252;ber, dass es einen Geruch gibt der mit Metall assoziiert ist, so ein muffiger Geruch. Wenn ich nicht w&#252;sste, dass das anderen Leuten auch so geht, h&#228;tte ich mich f&#252;r verr&#252;ckt erkl&#228;rt. </p>
<p>Prinzipiell entsteht in unserem Kopf ein Sinneseindruck Geruch wenn sehr kleine Molek&#252;le in der Luft mit einem oder mehrern der <strong>Rezeptoren in unserer Nase </strong>reagieren. Damit diese Molek&#252;le aber in der Luft sind, m&#252;&#223;en sie unter den allt&#228;glichen Bedingungen <strong>gasf&#246;rmig</strong> sein. Diese allt&#228;glichen Bedingungen sind eine Temperatur um die 20°C und Luftdruck um die 101325 Pa.</p>
<p>Metalle, allerdings, sind bei diesen Bedingungen nicht fl&#252;chtig, d.h. sie werden nicht gasf&#246;rmig, noch nicht mal ein klitze kleines bisschen. Logischer Weise sollten Metalle also keinen eigenen Geruch haben. Empirisch ist da eben immer dieser Geruch. </p>
<p>Zum Gl&#252;ck gibt es zu allen Themen Forschung. Vor ein paar Jahren hat sich eine Gruppe deutscher und amerikanischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hiermit besch&#228;ftigt und herausgefunden was dieser Geruch ist: Er besteht aus organischen Stoffen die entstehen wenn Metallionen mit bestimmten auf der Haut anwesenden Fettperoxiden reagieren. Die Metallionen entstehen aus der Reaktion von Metall, wie einer M&#252;nze, und  Schwei&#223;. Die Fettperoxide entstehen wenn Fette auf der Haut mit UV-Licht reagieren. Bei der Reaktion der Metallionen und Fettperoxide werden letztere zu leicht fl&#252;chtigen Stoffen zersetzt. Das Forschungsteam hat die Teilreaktionen nat&#252;rlich sehr ausf&#252;hrlich untersucht und alle Stoffe genau identifiziert. Wir k&#246;nnen die<strong> Experimente aber auch selber nachvollziehen</strong>. </p>
<p>Dazu braucht man:</p>
<ul>eine Kupferm&#252;nze,<br />
reinen Alkohol,<br />
H&#228;nde,<br />
Gummihandschuhe<br />
und eine Nase</ul>
<p>Als erstes werden die <strong>H&#228;nde gewaschen</strong> und die Handschuhe angezogen. Nun wird die <strong>M&#252;nze gr&#252;ndlich mit dem Alkohol geputzt </strong>und auf einer geruchsneutralen Oberfl&#228;che abgelegt. Nachdem etwas Zeit vergangen ist, in dem der Restalkohol verdampfen konnte, wird nun mit der Nase an der <strong>M&#252;nze gerochen</strong>. </p>
<p><strong>Was riecht ihr?</strong></p>
<p>Nun werden die Handschuhe ausgezogen und die <strong>M&#252;nze in eine Hand gelegt</strong>. Nach einer Reaktionszeit von einigen Minuten wird die M&#252;nze wieder auf die geruchsneutrale Unterlage gelegt und wieder an ihr <strong>gerochen</strong>. Ausserdem wird an der Hand, die die M&#252;nze hielt gerochen. </p>
<p><strong>Was riecht ihr?</strong></p>
<p>Im Ergebniss sollte ungef&#228;hr herauskommen, dass die frisch geputzte M&#252;nze nicht riecht . Die M&#252;nze, nachdem du sie in der Hand gehalten hast riecht etwas. Deine Hand riecht sehr stark nach dem „Metallgeruch“.</p>
<p>Im Prinzip war genau das der Versuchsaufbau der Forschungsgruppe. Anstelle einer Nase haben sie jedoch einen Gaschromatographen genommen, der die einzelnen Molek&#252;le analysieren kann.</p>
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		<title>Backpulver, eine Treibende Kraft</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 10:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paula</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Backpulver]]></category>
		<category><![CDATA[Natron]]></category>
		<category><![CDATA[Soda]]></category>

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		<description><![CDATA[Kuchen backen ist fast das gleiche wie Chemie verstehen. Ihr glaubt mir nicht? Dann muss ich versuchen euch mit konkreten Beispielen zu &#252;berzeugen. Im speziellen m&#246;chte ich mich dem Backpulver widmen, etwas, dass jede die schon mal einen Kuchen gebacken hat auch in der Hand gehabt hat.1 Das Backpulver ist dazu da, um dem Kuchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/rubyran2626/380851764/"><img alt="cupcake unter CC-Lizenz von Rubyran" src="http://chemie.hdreioplus.de/wp-content/uploads/2008/10/380851764_52fc43b483.jpg" title="cupcake" width="500" height="370" /></a><p class="wp-caption-text">cupcake unter CC-Lizenz von Rubyran</p></div><br />
<strong>Kuchen backen ist fast das gleiche wie Chemie verstehen</strong>. Ihr glaubt mir nicht? Dann muss ich versuchen euch mit konkreten Beispielen zu &#252;berzeugen. Im speziellen m&#246;chte ich mich dem Backpulver widmen, etwas, dass jede die schon mal einen Kuchen gebacken hat auch in der Hand gehabt hat.<sup><a href="#footnote-1-65" id="footnote-link-1-65" title="See the footnote.">1</a></sup></p>
<p>Das Backpulver ist dazu da, um dem Kuchen eine lockere por&#246;se Struktur zu geben. Diese Struktur entsteht wenn sich, w&#228;hrend der Teig b&#228;ckt, <strong>kleine Gasbl&#228;schen bilden</strong>. Der Kuchen b&#228;ckt dann, d.h. wird fest, um diese Bl&#228;schen herum. So braucht der Teig nat&#252;rlich viel mehr Platz als ohne die Bl&#228;schen und geht auf. Das Gas k&#246;nnte man auf verschiedene Arten in den Kuchen hinein bringen, aber so lange er fl&#252;&#223;ig ist w&#252;rde das Gas immer wieder entweichen, es sei denn es entsteht aus etwas festem wenn der Kuchen hei&#223; wird.</p>
<p>Im Backpulver ist <strong>Natriumhydrogencarbonat</strong> (NaHCO<sub>3</sub>) enthalten, dass man auch unter dem Namen Natron kennt. Dieses Natron gibt wenn es erhitzt wird Kohlenstoffdioxid, CO<sub>2</sub>, ab.<br />
<img alt="" src="http://upload.wikimedia.org/math/5/0/e/50e07761dd68c8a717056e58c5278f52.png" title="Carbonate" class="alignnone" width="355" height="25" />
<div style="clear:both;"></div>
<p>Wenn man S&#228;ure dazu gibt, wird die Reaktion noch beschleunigt. S&#228;ure hei&#223;t in diesem Fall H<sub>3</sub>O+.<br />
<img alt="" src="http://upload.wikimedia.org/math/5/4/0/540359458c27015272863e36d7b0b5d2.png" title="Backpulver" class="alignnone" width="375" height="21" />
<div style="clear:both;"></div>
<p>Das H<sub>3</sub>O+ entsteht, wenn man, das ebenfalls in Backpulver enthaltene, Dinatriumhydrogenphosphat (Na<sub>2</sub>HPO<sub>4</sub>) mit Wasser mischt. </p>
<p>Kuchen backen ist immer toll, aber wenn um die Reaktion genauer zu betrachten brauchen wir <strong>ein anderes Experiment</strong>. Das ist sehr einfach. Man braucht dazu ein Glas, Backpulver und etwas Essig. Ihr gebt das Backpulver in das Glas und gie&#223;t den Essig dazu. Ihr werdet feststellen, dass die Mischung zu sprudeln anf&#228;ngt. Etwas spektakul&#228;rer wird das Experiment, wenn man statt einem Glas eine verschli&#223;ebare Plastikdose nimmt, die h&#246;her als breit ist. Das Backpulver wird wieder in die Dose gegeben und der Essig darauf gegossen. Nun wird schnell der Deckel zu gemacht und die Dose auf den Kopf gestellt. Nach einem kurzen Moment springt die Dose wie eine Rakete nach oben. Die Sauerei k&#246;nnt ihr euch vorstellen, deshalb empfehle ich dieses Experiment draussen zu probieren. Als dritte M&#246;glichkeit bleibt euch in einen Laden zu stiefeln und dort Brausepulver zu kaufen. Wenn ihr das esst, merkt ihr wie es sch&#228;umt. Brausepulver ist n&#228;hmlich genau das gleiche wie Backpulver, mit etwas mehr Geschmack.</p>
<p>Warum ist Backpulver also toll? Weil es CO<sub>2</sub> abgibt, dass sprudelt und den Kuchen locker und luftig macht.</p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-65">Auch wenn es eine Backmischung war.  [<a href="#footnote-link-1-65">back</a>]</li></ol>]]></content:encoded>
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